Karin Amstler, Client Director, Reisebranche

Shownotes

Heute ist Karin Amstler, Client Director mit 11 Jahren Führungserfahrung, zu Gast im LEADERSHIP MELANGE Podcast.

Wenn du dich für Führung interessierst, dann schnapp dir eine Melange, oder ein anderes Kaffeegetränk deiner Wahl & setze dich zu uns an den Tisch!

Karin Amstler ist erfahrene Führungskraft & spricht in dieser Folge unter anderem darüber _wie es für sie war von der Mitarbeiterin zur Führungskraft zu werden. _wie Führung durch Empowerment gelingen kann. _welche Relevanz das richtige Umfeld für die erste Führungsrolle hat. _wie man auch ohne Titel führen kann. _wie sie es schafft, als Mutter von 2 Kindern den unterschiedlichen Rollen gerecht zu werden. _wie Mutterschaft ihren Blick auf Führung geprägt hat. _worauf sie bei der Personalauswahl besonders achtet. _welchen Stellenwert ihr tägliches Kaffeeritual hat. _mit welcher Frau in Führung sie gerne einen Kaffee trinken gehen würde.

Viel Spaß mit dieser Folge!

Heute zu Gast bei LEADERSHIP MELANGE: Karin Amstler: https://www.linkedin.com/in/karinamstler

Podcast Host: Magdalena Sophie Höbarth: https://www.linkedin.com/in/magdalenasophiehoebarth &zitronen: https://www.undzitronen.de

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen bei Lidershipmelausch.

00:00:06: Mein Name ist Magdalena Sofie-Höbert und in diesem Podcast spreche ich mit Frauen in Führungspositionen über ihre ganz persönliche Führungsreise!

00:00:14: Viel Spaß,

00:00:15: herzlich

00:00:16: willkommen liebe Karin voll schön dass du da bist.

00:00:19: Hallo vielen lieben Dank.

00:00:20: freue mich hier zu sein.

00:00:22: Liebe Karin wie trinkst Du am liebsten deinen Kaffee?

00:00:25: Ich

00:00:25: trink meinen Kaffees mit wahnsinnig viel Milch ein bisschen Zucker und am liebsen ganzen Ruhe.

00:00:30: Es ist so für mich das Café etwas, was kommt wenn meine Kinder schon in der Schule sind.

00:00:35: Das heißt es ist ein Morgenritual, dass mir gehört, dass ich alleine verbringe meistens mit meinen E-Mails gerade unter der Woche.

00:00:43: aber es ist der erste Moment den ich für mich habe und manche würden sagen Ich hab eine Hauptmahlzeit zum Kaffee denn mit so viel Milch und Zucker ist das leider so.

00:00:52: Aber schwarzer Kaffeespresso bin ich leider gar nicht.

00:00:55: Also ja kaffe Latte, latte Macchiato ist meine Welt

00:00:58: Klingt sehr gut.

00:00:59: Und hast du da so einen Café-Vollautomaten oder eine Pioletti?

00:01:03: Nein, also es ist ganz einfach warme Milch, eine Kapselnespresso drauf und ein bisschen Zucker und wir sind schon wieder fertig.

00:01:11: Natürlich im Caféhaus genieße ich das sehr wenn ich Milchschauen bekomme und so... Ich hatte das!

00:01:16: Ich bin einfach nicht der Mensch dafür der sich auch dann alles würdigst.

00:01:20: deswegen je einfacher und je schneller desto besser.

00:01:23: Lieber Karin, für alle die ich noch nicht kenne.

00:01:26: Wer bist du und wie bist du zu der Person geworden, die du heute bist?

00:01:32: Mein Name ist Karin Amstler.

00:01:33: Ich arbeite als Client-Director bei Counitum Lache Kongress, wir sind ein Reisekonzern und ich begleite internationale Kongresse und Großveranstaltungen und bin dafür verantwortlich komplexe Kundenprojekte rund um das Thema Ecommodation Management abzuarbeiten.

00:01:49: Angefangen habe ich vor über zwanzig Jahren mit meiner Ausbildung als Tourismus und Hotelfachfrau in einer Tourism Schule in Wien, habe dann im Hotel Intercontinental Wien meine Karriere begonnen.

00:02:00: Dort habe ich vor allem schon in der Schulzeit aber dann natürlich auch im Hotel Gastfreundschaft und Dienstleistungsgedanke kennengelernt.

00:02:08: Und wirklich eingebläut bekommen von Anfang bis zum Ende, und hab dann verschiedene Stationen im Hotel durchlaufen, aber auch in der Eventindustrie- und Veranstaltungspranche generell.

00:02:18: Ich bin jetzt seit über zwölf Jahren bei Corona wo ich mich sehr wohl fühle.

00:02:25: Bin aber gleichzeitig auch noch Mutter von zwei wundervollen Töchtern die jetzt im Schulalter sind Und die Kombination aus Karriere und Familie ist herausfordernder, als man denn so annehmen würde.

00:02:35: Und haben mich sicherlich stärker geprägt, als ich gedacht habe, dass sie das tun werden?

00:02:40: Inwiefern...

00:02:41: Für mich war der Moment Mutter zu werden eine Erkenntnis, dass ich nicht so selbst getrieben bin und selbst Management habe wie ich das gerne möchte Denn in dem Moment, als Ich meine erste Tochter in der Hand halte, wusste ich, dass Sie ab jetzt bestimmt was passiert.

00:03:00: Und wenn man selbst einfach sehr stark in der Organisation tätig ist und auch jemand ist, der immer schon klar wusste, was er möchte – dann gibt es ganz plötzlich jemanden da, der einem sagt, was den ganzen Tag lang passiert und das nichts mit Management zu tun hat und nichts mit Meetings oder sonstigen Dingen, sondern dass rein darüber funktioniert, wann gegessen, wann geschlafen wird, dann hat das noch einmal eine neue Ebene bekommen.

00:03:25: Die mich natürlich auch Dinge ganz anders gesehen haben lassen.

00:03:28: jetzt im Vergleich zu der Zeit, bevor ich Mutter wurde.

00:03:31: Also was ist wichtig?

00:03:32: Was sind Prioritäten?

00:03:34: Wie perfektionistisch kann man sein?

00:03:36: Das sind Sachen die man ganz in einem neuen Licht sieht wenn man das erlebt hat und hat mich sicherlich sehr stark geprägt.

00:03:44: Das heißt du dem Zeitpunkt als du deine erste Tochter bekommen hast warst du schon Führungskraft.

00:03:50: Ja, zu diesem Zeitpunkt war ich schon Führungskraft.

00:03:52: Ich hatte schon ein Team das ich hier in Österreich betreut habe.

00:03:56: Ich hab Matrix organisiert aber auch einen Team in anderen Ländern gehabt und hab dadurch schon kennengelernt wie es ist wenn man mit jemanden zusammenarbeitet und vielleicht auch so mal ein bisschen das Sagen hat, auch wenn's jetzt kein Typin der streng irgendetwas vorgibt, trotzdem mit dem gemeinsamen Hierarchiebild arbeitet Und das wurde dann recht schnell über den Haufen geworfen, als ich Mama wurde.

00:04:21: Dass die Hierarchie sich geändert hat.

00:04:23: Würdest du sagen dass sich auch dein Führungsverständnis durch die Erfahrung als Mutter direkt verändert hat?

00:04:32: Ja sicherlich!

00:04:34: Ich bin grundsätzlich ein sehr perfektionistischer Mensch und dann lernt man, dass gewisse Dinge vielleicht nicht so perfektionästisch sein müssen wie man es vorher hatte und trotzdem sehr gut sein können.

00:04:46: Es hat mich dazu gebracht, mehr offene Wege zuzulassen.

00:04:51: Grundsätzlich bin ich immer schon jemand gewesen der Empowerment durch Verantwortung gelebt hat und das war etwas was aber noch stärker mich darin bestärkt hat dass ich den richtigen Weg gehe weil ich gemerkt habe meinem Team und auch meinen Kollegen mehr Verantwortung zutrauen, ohne sie ständig mit jedem Moment begleiten zu können.

00:05:12: Weil ich gar nicht die Kapazitäten mehr dazu hatte und auch einfach gelernt habe dass es trotzdem funktioniert.

00:05:16: Und das hat natürlich vieles verändert.

00:05:19: definitiv hier.

00:05:20: was

00:05:20: bedeutet Führung?

00:05:21: Das war auch etwas was ich erst lernen musste.

00:05:24: Führungen bedeutet für mich nicht die Antworten auf alle Fragen zu haben sondern auch andere Nach Hilfe zu fragen, nach anderen Meinungen zu fragen.

00:05:33: Auch zu wissen dass man nicht unbedingt jetzt der beste Experte im Raum für alles ist das jetzt gerade besprochen wird in einem Meeting auch jemanden ins Boot zu holen wo man weiß Der wird einen neuen Input bringen der hat einfach mehr Expertise in diesem Bereich um dann Das Thema voranzutreiben.

00:05:51: Führung ist Für mich Orientierung geben Entscheidungen zu treffen und Menschen dabei zu unterstützen ihr Potenzial auszuleben und so entfalten.

00:06:00: genau dieses Bestärken darin, was sie können.

00:06:04: Indem ich ihnen Verantwortung übergebe aber auch ganz klar Erwartungen kommuniziere ist für mich das stärkste Tool um Führung zu schaffen und ein Umfeld zu kreieren in dem Menschen wachsen können.

00:06:18: Wie würdest du da deine Führungsstil bezeichnen?

00:06:20: Das klingt ja sehr empowernd und jetzt eben nicht hierarchisch sondern eher ermöglichend.

00:06:26: Ja so ist es auch also Ich... Es ist vertrauensbasiert und partnerschaftlich.

00:06:32: Ich bin niemand der von oben her repagieren möchte, ich will ganz klar kommuniziert haben was ich erwarte und will die Verantwortung dann aber auch den einzelnen Mitarbeitern übergeben.

00:06:43: Erwarte dann aber auf der anderen Seite dass das Vertrauen nicht missbraucht wird und dass sich die Ergebnisse sehe am Ende des Tages.

00:06:51: Dass ich am Weg begleiten darf und auch genug Freiraum gebe um sich selbst zu entfalten da bin, wenn es Fragen gibt.

00:07:00: Also das soll jetzt nicht so sein dass ich die einfach jetzt dann so laufen lasse und sage am Ende das sagst du schau mal was dabei rausgekommen ist und wenn du viermal falsch abgebungen bist ach Schade!

00:07:08: Ist leider passiert sondern schon den Weg gemeinsam begleiten zu schauen ob wir da noch auf einer Linie sind Tipps und Ratschläge zu geben und das ist für mich ganz wichtig dass es nicht ein vorgefertigter Weg ist denn ich vorgebe Sondern den wir gemeinsam definieren Und das kann auch für jeden ein anderer sein.

00:07:27: Was macht dir am meisten Spaß in deiner Führungsrolle?

00:07:30: aktuell und vielleicht hat sich das auch über die letzten Jahre verändert?

00:07:35: Das Team zusammenzustellen.

00:07:37: macht mir sehr Spaß und auch Charaktere zu finden, die gut miteinander können.

00:07:41: Und wenn das dann gut funktioniert – ich sehe, sie haben einfach Spaß miteinander!

00:07:45: Das ist wirklich etwas, was persönlich sehr gut funktioniert.

00:07:48: Das ist mir sehr wichtig.

00:07:49: Wir arbeiten sehr eng miteinander über viele Jahre gemeinsam an Projekten.

00:07:54: Deswegen ist es für mich sehr wichtig, dass Sie nicht nur fachlich das können, was wir brauchen um ein Projekt erfolgreich zu machen, sondern dass Sie auch menschlich zusammen passen.

00:08:05: auch den Spruch, dass wir uns wie eine Familie fühlen innerhalb des Teams.

00:08:09: Europaweit gesehen fühlen wir uns sehr verbunden was über eine Matrix-Organisation immer sehr schwierig zu erzielen ist und das ist sehr schön und ist sicherlich das was mir am allermeisten Spaß macht diese Menschen dann auch einfach Teil dieser Gruppe zu sein in welcher Hierarchieform auch immer.

00:08:25: Seit wieviel Jahren bist du schon Führungskraft?

00:08:28: Seit elf.

00:08:30: Und war das immer dein Ziel Führungskraft zu werden oder Hast du das ganz konkret verfolgt?

00:08:35: War das Zufall?

00:08:36: Nein.

00:08:37: Also ich war immer schon sehr ambitioniert, jetzt zu sagen nach dass es mir so zugeflogen ist nicht der Fall.

00:08:41: Natürlich habe ich meine Karriere verfolgen.

00:08:43: Ich wollte immer wachsen und gerne Verantwortung übernehmen.

00:08:49: Irgendwann ist es dann so wenn man Verantwortung übernimmt und gestalten möchte Wann hoffentlich die Möglichkeit von Management diesbezüglich mehr Rollen und Tasks zu übernehmen?

00:09:01: Und irgendwann hat man dann vielleicht eine Führungsposition, ohne dass man sie wirklich an Papier hat.

00:09:06: Aber man ist dann einfach in einem Team und nimmt vielleicht die Rolle des Teamleiters an – obwohl man jetzt gar nicht der ausgewählte Teamleiter ist aber das ist vielleicht bei mir ein bisschen so gewesen -, dass ich das dann übernommen habe.

00:09:19: und dann ist es so, Führungskraft wurde ohne jetzt wirklich, dass jemand gesagt hat und heute bist du Führungskraft.

00:09:26: Und das ist dadurch entstanden.

00:09:28: aber ja natürlich wollte ich immer gerne mitgestalten und wenn man mit gestaltet und Verantwortung übernimmt dann kommt das möglicherweise automatisch.

00:09:38: Du hast gerade gesagt diese Verantwortung übernehmen.

00:09:41: Ist es für dich ein auf einer Skala von null bis zehn?

00:09:45: Null ist gar nicht wichtig.

00:09:46: zehn ist super wichtig wie wichtig ist es wenn man Führungskraft werden möchte, dass man diese Verantwortung übernehmen möchte?

00:09:55: Also zumindest in seine acht.

00:09:57: Wenn nicht sogar eine zehn.

00:09:58: Ich glaube man hat natürlich immer den Moment das man auch ein bisschen getrieben ist von außereren Einflüssen die man nicht mehr einflussen kann.

00:10:05: also Man hat natürlich das Management wo am Ende des Tages gewisse Dinge einfach entschieden werden wo wir jetzt vielleicht gewisse Dinge auch einfach übernehmen muss, die Verantwortung aber gar nicht selbst dafür beeinflussen kann oder auch die Ergebnisse.

00:10:17: Aber man muss schon die Verantwortung übernehmen wollen weil es ist nichts was man einfach so hat und dann sagt ja jetzt habe ich eigentlich gerade keine Lust drauf mir die Probleme von einem Mitarbeiter anzuhören oder mich auch einfach für etwas zuständig fühlen das jetzt vielleicht gerade nicht unbedingt der einfachste Weg.

00:10:38: Es ist ja nicht immer nur Führen, es ist ja auch nicht immer schön.

00:10:42: Führen heißt auch Entscheidungen zu treffen die möglicherweise nicht schön sind oder in schwierigen Zeiten da zu sein und etwas abzublocken von den anderen damit sie weiter tun können und motiviert bleiben und dass man selbst sagt okay ich bin jetzt da der Appellpunkt zwischen den einzelnen Ebenen Und das ist nicht immer das Einfachste und deswegen muss die Verantwortung schon ganz klar auch genommen werden, damit man in jeder Situation auch damit umgehen kann und auch dafür einstehen kann.

00:11:10: Magst du teilen was für dich so eine der ich sage jetzt mal schwierigsten Situationen in deiner Führungslaufbahn war oder vielleicht aber auch extrem dran gewachsen bist?

00:11:23: In meiner Führungslaufbahn vielleicht... Wir hatten natürlich eine schwierige Phase in der Reisebranche generell während Covid.

00:11:32: Das war für uns gar nicht einfach ein Team zu haben, dass ganz plötzlich vor der Ungewissheit steht was jetzt eigentlich passieren wird wie sich die ganze Branche entwickeln wird.

00:11:43: das war natürlich schwierig.

00:11:45: wir hatten auch viele Kolleginnen und Kollegen die zum Beispiel sehr jung waren und zum Arbeiten in einer anderen Stadt gekommen sind und dort ganz plötzlich alleine waren in dreißig Quadratmetern gesessen sind, mit ihrem Laptop am Küchentisch und niemanden hatten.

00:12:00: Mit dem sie sich austauschen könnten.

00:12:02: möglicherweise auch gar keine Freunde, keine Familie weil sie hunderte Kilometer von ihrem eigentlichem Wohnort zu Hause entfernt waren aber nicht nach Hause gehen konnten.

00:12:10: das war schwierig das zu managen.

00:12:12: ich habe das ehrlicherweise am Anfang mitbekommen und das war schon wirklich intensiv.

00:12:18: Ich hatte dann die Zeit, als ich in Querenz gegangen bin mit meinem zweiten Kind während Covid.

00:12:24: dadurch hat sich das ein bisschen verschwommen bei mir aber auch hier ist es so dass man da eine Lösung zu finden war extrem schwierig jemanden psychisch zu unterstützen den man noch gar nicht greifen kann und bei dem man die Situation nicht ändern kann war gar nicht einfach.

00:12:41: also Wir haben dann so gemeinsame Morning-Coffees gemacht, wo wir uns über Teams getroffen haben und halt auch einfach eine Stunde gemeinsam Kaffee getrunken haben.

00:12:50: Und nicht über die Arbeit geredet haben, sondern über ganz andere banale Dinge, Ängste, Sorgen, Impfungen, die nicht da waren.

00:12:58: Ganz wirklich schon!

00:13:00: Wie stehen wir alle zu dem Thema?

00:13:01: Uns einfach auszutauschen um das Gefühl zu haben zusammen zu sein, auch wenn wir das gar nicht waren.

00:13:09: Das war sehr prägend.

00:13:10: Du hast ja Forschung gesagt, du führst ein sehr internationales Team.

00:13:13: Die Leute sind überall verstreut.

00:13:15: Dieses Remote Leadership hast du da irgendwelche Hacks für dich entdeckt?

00:13:20: mittlerweile wo du sagst okay diese drei Dinge mache ich damit einfach Führungen über Distanz auch für dich und aber auch für deinen Mitarbeitenden gut gelingt?

00:13:30: Es sind nicht alles meine Direct Reports was es noch einmal ein bisschen verändert.

00:13:34: Ich habe sehr liebe Kollegen in unterschiedlichen Ländern die Das Direktmanagement in den jeweiligen Destinationen übernehmen und dann auch sich darum kümmern, dass eben gewisse Dinge was jetzt hr anbelangt eingehalten werden.

00:13:48: Dass man eben miteinander auch Zeit verbringt in einem Büro gemeinsam ist.

00:13:53: wir sind eher an dem Projekten dann zusammen wo wir dann unterschiedliche Rollen einnehmen Und hier ist es so das wir sehr viele Jahre schon zusammenarbeiten und dadurch ist es wirklich, dass wir uns sehr verbunden fühlen.

00:14:06: Ein Remote Management einfacher.

00:14:10: Ein reines Remote Management ist immer noch schwierig, obwohl wir versuchen hier auch einfach Brücken zu bauen.

00:14:18: aber es ist trotzdem so wenn man sich sehr selten bis gar nicht persönlich sieht sondern immer nur über Teams kommuniziert.

00:14:25: das ist nicht sehr einfach und das Bedarf einfach mehr Austausch vertrauen und auch Selbstorganisation des jeweiligen Mitarbeiters.

00:14:36: Stichwort Selbstorganisation bringt mich zum Punkt Selbstführung, also man sagt ja immer Führung fängt bei Selbstführungen an.

00:14:44: und das gesagt du bist seit elf Jahren Führungskraft.

00:14:47: Jetzt rückblickend was waren so Dinge die dich auf deine erste Führingsrolle vorbereitet haben?

00:14:54: Also auch vielleicht unbewusst wo du jetzt rückblicken sagst ah spannend ne das hat mir geholfen dann eigentlich gut los zu starten.

00:15:02: Wahrscheinlich am ersten die Erfahrungen, die ich selber durch andere Führungskräfte gemacht habe.

00:15:08: Und ehrlicherweise glaube ich meine erste Führungskraft war meine Mama weil Führungen beginnt ja schon ganz ganz früh auch leerer sind Führunkräfte.

00:15:17: in meinen Augen Das beginnt nicht erst mit dem Eintreten in den Arbeitsalltag.

00:15:22: das heißt Dinge, die ich da gesehen habe, die Ich gut fand.

00:15:25: Habe ich natürlich versucht umzusetzen und Dinge, Die ich immer schon ganz furchtbar fand, die mich ... also rundum das Thema Micro-Management zum Beispiel damit ist etwas womit ich sehr schlecht umgehen kann Und ich dass auch nicht lebe.

00:15:38: Dadurch hatte ich aber mal eine Führung.

00:15:40: Ich hatte eine Vorgesetzte, die im Micro Management aufgegangen ist.

00:15:44: Das ist etwas was ich gewusst hab, das möchte ich nicht machen Aber natürlich gab es andere Dinge die ich gesehen habe, die ich sehr gerne aufgenommen habe.

00:15:53: Also ich hatte einen Vorgesetzten... Das war der Moment wo ich eigentlich das erste Mal so eine Führungsrolle übernommen habe.

00:16:00: Da war ich auch gerade mit meiner Tochter aus der Karrenz-Retour und der war aus Skandinavien und hat mir die Möglichkeit gegeben remote zu arbeiten zumindest in seinen Teil davon.

00:16:10: Und das hat mir genau das gegeben was ich zu dem damaligen Zeitpunkt gebraucht hab Vertrauen darin dass sich das ausfüllen werde, obwohl ich nicht jeden Tag ins Büro gehe um mit meinem Team und meinen Kollegen zusammenzusitzen.

00:16:25: Und gemeinsam E-Mails durchzulesen, sondern die Aufgaben zu sehen, zu definieren und darauf zu vertrauen dass jeder so gut ist in dem was er tut, dass wir es gemeinsam umsetzen können solange wir im Austausch bleiben.

00:16:39: Dieses Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde in meine eigene Fähigkeiten ... hat mich eigentlich sehr bestärkt, genau diesen Weg auch mit meinen... ... meinem Teammitgliedern zu gehen.

00:16:51: Und hast du auch Führungstraining gemacht wahrscheinlich im Laufe deiner ... ... Führungs-

00:16:56: ... Föhrungstraining?

00:16:57: Ach

00:16:58: ja!

00:16:59: Also vielleicht gar nicht so viele.

00:17:01: Ich glaube ich hatte eines, ich würde mich jetzt ... ... vielleicht zwei weil es eigentlich so gar nicht bis jetzt passiert ist und ... ... ich glaube ich bin ein sehr intuitiver eine sehr intuitive Führungskraft, die versucht das zu machen wo ich selber das Gefühl habe dass hat bei mir gut funktioniert.

00:17:22: Das funktioniert bei meinen Kollegen rundherum.

00:17:24: Ich bin sehr empathisch, ich versuche immer jeden zu verstehen und den Hintergrund zu verstehen.

00:17:29: wo kommt diese Person her?

00:17:31: was ist das Lebensumfeld?

00:17:33: Und dann versuche ich das anzupassen auch wenn das ein bisschen schwieriger Spagat oft ist denn einen und den anderen gleichzeitig abzuholen

00:17:41: Diese Empathie oder diese Intuitive?

00:17:44: würdest du sagen, dass das für dich deine größte Leadershipstärke ist?

00:17:48: Ja es ist sicher die Empathies die Freiheit zu geben so sein zu dürfen wie man ist und aber immer dieser Lösungsorientierung.

00:17:56: Also ich mag das gar nicht wenn jemand sagt Es gibt nur den einen Weg denn ich glaube das ist nicht wahr.

00:18:03: Es gibt möglicherweise den einen weg der am schnellsten zum Ziel führt Aber es gibt einen anderen Weg, der genauso legitim ist.

00:18:10: Der vielleicht besser zu dem jeweiligen Mitarbeiter passt als ein anderer Weg und daher geht's nur darum den Mitarbeitern so zu begleiten dass wir das gleiche Ergebnis haben und verstehen wenn wir den anderen schnellsten weggegangen werden möglicherweise gar nicht an Ziel gekommen wären weil der Mitarbeiter am Weg zurück geblieben wäre.

00:18:31: Und wahrscheinlich ist das mein stärkster meine stärkste Führungskraft an sich.

00:18:41: Es gibt ja die Vorstellung bei manchen Menschen, dass man erst dann Führungskraft werden sollte wenn man sich hundertprozent bereit fühlt?

00:18:50: Da.

00:18:50: meine Frage ist dich hast du dich zu dem Zeitpunkt hundert prozent bereit gefühlt als du gestartet bist aus Führingskraft?

00:18:57: Nein und ich glaube ich fühle mich auch heute nicht hundert Prozent bereit um ehrlich zu sein.

00:19:01: also Jeder, der eine neue Situation oder Position übernimmt wird irgendwann damit konfrontiert sein dass er etwas nicht weiß und das er etwas noch nicht gemacht hat.

00:19:12: Und das ist vollkommen in Ordnung!

00:19:14: Es wäre glaube ich ganz falsch anzunehmen, dass es jede Situation schon einmal gab und man mit allem umgehen kann und dass man alles weiss.

00:19:21: Das wird darauf zurück.

00:19:22: so ein bisschen was ich vorher gesagt habe... Ich habe für mich erkannt, ich muss nicht immer der Experte im Raum sein und das war als ich die Führung übernommen hab genau das gleiche.

00:19:30: Ich musste nicht sofort alles können.

00:19:33: Natürlich hatte ich Ansprüche an mich selbst, die ich dann teilweise mehr oder weniger erfüllt habe.

00:19:39: aber die Erkenntnis dass es nicht sofort perfekt sein muss ist ganz wichtig.

00:19:44: Und wenn man sechzig-siebzig Prozent ausfühlt von dem was erwartet wird an Führungen ist man schon sehr weit.

00:19:52: Und ich glaube gerade Frauen tendieren dazu zu sagen, ah!

00:19:56: Ich kann das noch nicht.

00:19:57: oder nein, ich weiß nicht ob dich das schafft.

00:19:59: ein Mann denkt darüber nicht nach der macht einfach der geht dort hin und er wird die Welt niederreißen, der stellt sich hin wie mit Selbstverständlichkeit und sagt so wird es passieren.

00:20:07: eine Frau würde sagen, hm weiß ich nicht vielleicht können wir's anders machen?

00:20:11: Das ist glaube ich das Wichtigste dass man einfach daran glaubt dass man das kann Und das richtige Umfeld hat, dass einem bestärkt darin, dass man es schaffen wird.

00:20:22: Da war ich immer sehr dankbar, dass ich auch bei meiner Vorgesetzten immer ein offenes Ohr gefunden habe um einfach Dinge nachzufragen und zu sagen du, ich versteh's grad nicht.

00:20:32: können wir das bitte noch mal durchgehen?

00:20:33: was ist genau von mir?

00:20:34: Was wird erwartet?

00:20:36: Ich kann da ganz einfache Dinge... Ich kann dieses Excelgerade nicht lesen!

00:20:43: können wir bitte diese sieben Millionen Kürzeln durchgehen, damit ich nachvollziehen kann was eigentlich von mir erwartet wird.

00:20:48: Ich kann es im Moment nicht nachvollzehnen und das ist wichtig auch einfach mal zu sagen kannst du mich bitte dort hinbringen dass ich meine Rolle voll erfüllen kann?

00:20:57: Und da braucht man auch selber dann ein gutes Management das bereit ist diesen Weg dann auch gemeinsam zu gehen.

00:21:03: Viele Menschen glauben, dass sie als Führungskraft auch nie an sich zweifeln dürfen.

00:21:08: Und ich fand das sehr schön weil was ich mir jetzt von dir mitgenommen habe, dass es ganz normal ist, dass man zweifelt oder dass man irgendetwas nicht weiß und dass es aber gar nicht darum geht dass man immer alles weiß sondern dass es darum geht zu sagen okay da hab' ich vielleicht einen blinden Fleck oder da weiss ich grad nicht weiter Aber dass es dann halt einfach so ist dass man sich Unterstützung holt.

00:21:32: Teil der Führung ist zu wissen, was kann ich?

00:21:35: Was kann nicht.

00:21:36: Wo brauche ich Unterstützung und dass das halt auch part of the game ist.

00:21:40: letztendlich

00:21:41: absolut.

00:21:42: also.

00:21:42: Ich bin mir sehr bewusst, dass sich rüber in der operativen wahnsinnig stark war aber seit ich neue Tasks übernommen habe Neue Rollen nach dem Unternehmen Bin ich in diesem Bereich nicht mehr tagtäglich im Daily Business.

00:21:57: Das heißt ich habe grundsätzlich Ein Grundverständnis für alles, was passiert.

00:22:02: Kann ich zu hundert Prozent alles nachbauen?

00:22:05: Was mir meine Mitarbeiter tun?

00:22:07: Nein aber das ist auch nicht notwendig!

00:22:09: Ich weiß ganz genau dass Sie das können und untereinander sich dementsprechend so verbinden können, dass sie das alle das Wessenwissen weitergeben.

00:22:18: Ich habe den Überblick über alles und ich habe andere Dinge die Sie dazu führen genau das machen zu können.

00:22:25: Und das ist für mich ganz wichtig auch einfach dann zu sagen... sagen wir, wie gerade der Status diesbezüglich ist und erklär mir wieder was gerade passiert.

00:22:35: Dieser Übergang von Mitarbeiterinnen zur Führungskraft war das für dich ein einfacher Prozess?

00:22:43: War es etwas wo du ganz natürlich quasi da durchgegangen bist oder war das schon einschneidend auf die eine oder andere Art und Weise?

00:22:52: Also es war so ein bisschen Schleichen.

00:22:55: im ersten Moment In Projekten hatte ich schon so eine gewisse Führungsrolle, die jetzt nicht unbedingt das Führungssolle identifiziert war.

00:23:04: Aber ich war als Key Account Manager darauf auch einfach meine Aufgabe festzustellen ob das Team das operativ arbeitet und alle unsere Qualitätskriterien erfüllt.

00:23:16: Das heißt da hatte ich bis zu einem gewissen Grad eine Führungen Rolle wo es darum ging festzustelle ob wir zumindest im operativen Bereich richtig sind.

00:23:24: Jetzt nicht die Führer des Teams an sich.

00:23:27: Und dann kam irgendwann der Moment, wo man mich gebeten hat die Abteilungsleitung zu übernehmen.

00:23:34: Das war schon ein einschneidender Moment für mich weil ich neue Bereiche übernehmen musste, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht sehr detailliert gemacht habe.

00:23:46: und Vielleicht kommt das auch genau daher, dass ich jetzt auch sage man muss nicht alles können und man muss sich immer Hilfe holen können.

00:23:52: Und man muss immer fragen können um alles besser zu verstehen und dann selbst eine Entscheidung treffen zu können.

00:23:59: Dadurch war es natürlich für mich ein Learning um festzustellen was kann ich schon?

00:24:03: Was muss ich jetzt im ersten Moment mir noch aneignen um auch einfach das ganze Team verstehen zu können?

00:24:09: Gibt's irgendetwas was du gerne gewusst hättest bevor Du Führungskraft geworden bist?

00:24:16: Ja, so ein bisschen das ich vielleicht nicht unbedingt... also dass alle Teammitglieder ein bisschen anders sind.

00:24:23: Dass nicht jeder durch das gleiche incentiviert wird wie ich.

00:24:26: Das die Annahme, dass alles so funktionieren wie ich hatte ich zwar jetzt nicht unbedingt aber vielleicht zu unterbewusst nimmt man es dann doch an.

00:24:37: Dass wenn man etwas in dem einen oder einem anderen Bereich sagt oder auch zum Beispiel gibt, dass das dann gut aufgenommen wird Und dass das vielleicht dann nicht unbedingt immer der Fall ist.

00:24:49: Dass es einfach, dass jeder Mensch anders darauf reagiert, dass für jeden Menschen etwas anderes wichtig ist und ... Das war sicher etwas Überraschender am Anfang.

00:24:58: Es gibt ja viele Frauen die überlegen Führungskraft zu werden und aus unterschiedlichen Gründen aber noch nicht diesen Schritt gemacht haben.

00:25:07: Was würdest du diesem Frauen mitgeben gerne auf den Weg in ihre Entscheidungsfindungen?

00:25:12: Dass man mutig sein soll Denn Führung kann man nur lernen, wenn man sie tut und wenn man dabei ist.

00:25:22: Man kann nicht führen, wenn er es noch nie gemacht hat.

00:25:26: Es ist so dass man eine neue Rolle übernimmt Und dann durch die Aufgabe wächst.

00:25:33: und Führungen lernt man nicht vorher.

00:25:35: Man lernt ihn dem man führt.

00:25:39: Deswegen muss man einfach mutig genutzt sein, diesen Schritt zu gehen.

00:25:43: Vor allem wenn man sich sicher ist dass man tolle Mitarbeiter hat, tolle Kollegen möglicherweise zu diesem Augenblick noch Kollegen und auch ein Management auf das man sich verlassen kann.

00:25:54: Was würdest du selbst deinem Jüngeren ich raten?

00:25:58: Ich sage jetzt mal am Anfang deiner Karriere...

00:26:02: Das Perfektionismus nicht alles ist.

00:26:06: Dass man nicht beweisen muss, alles zu wissen Fragen stellen zu dürfen, gut zuzuhören und keine Angst haben muss Fehler zu machen.

00:26:16: Wenn man so den eigenen hohen Anspruch hat wie ich ihn als junger Mensch hatte und sehr ehrgeizig war dann ist es immer so dass man eigentlich Fehler nicht zulässt oder nicht zugibt und ich glaube das ist etwas das man ganz bewusst aber schon auch machen darf und machen sollte um einfach lernen zu können und Fragen zu stellen und zuzugeben, dass man etwas nicht weiß ist in meinen Augen kein Fehler sondern es ist ein Zeichen dafür das ihnen interessiert ist zu wachsen.

00:26:47: Und ich finde es viel schlimmer wenn mich jemand nicht fragt und ich dann feststelle dass er es nicht gewusst hat als wer mich jemand fragt uns sagt kannst du mir helfen?

00:26:54: Wir können gemeinsam daran arbeiten und darin war ich nicht besonders gut als ich angefangen habe zu arbeiten.

00:27:00: Und wie hast du dann geschafft, da drüber hinwegzukommen?

00:27:02: Weil ich meine, das ist ein Struggle kennen ja viele Menschen.

00:27:05: Aber viele denken auch oder sagen dann okay, ich bin halt einfach so.

00:27:09: was hat dir jetzt rückblickend geholfen da diese Perspektive zu ändern und eben deinen Verhalten entsprechend?

00:27:16: sicher?

00:27:17: Fehler die ich gemacht habe und die nicht unbedingt gut angekommen sind auf der anderen Seite führen dazu dass man das Feedback bekommt genau das zu wissen.

00:27:26: Wenn ich gefragt hätte, dann wäre das Ergebnis ein anderes gewesen.

00:27:28: Dann hätten wir Dinge vermeiden können.

00:27:31: und wenn man merkt dass man positive Rückmeldung bekommt, wenn man Fragen stellt und dadurch selber wächst weil man gerade gemerkt hat, wenn ich frage und den richtigen Input bekomme kann ich das positiv für mich verwenden?

00:27:48: Das ist natürlich das Learning an sich gewesen.

00:27:51: Irgendwann kam der Moment, da dachte ich, ok, ich fragte es jetzt einfach wenn ich gefragt habe, dann kann ich daraus was lernen und kann das für mich dann nutzen um auch einfach einen besseren Job zu machen.

00:28:01: Mich wohler dabei zu fühlen bei den Tätigkeiten die ich übernommen habe und das ist etwas was mich natürlich geprägt hat und dazu geführt hat dass ich mehr Fragen stelle und immer noch dazu bereit bin neue Dinge zu lernen.

00:28:16: Gibt's mit Blick auf die Uhr?

00:28:18: Wir sind schon langsam am Ende unserer Kaffeepause.

00:28:22: Gibt es eine Frage, die ich dir nicht gestellt habe, die du gerne beantworten möchtest?

00:28:28: Ich glaube gar nicht!

00:28:29: Nein.

00:28:33: Vielleicht etwas... keine Frage, den du mir nicht gestellt hast aber etwas das sich allen Frauen so ein bisschen mitgeben möchte wenn man gerade Mütter betrachtet, die eben auch sehr erfolgreiche Berufs sind, müssen ja gar keine Führungskräfte sein.

00:28:48: Sondern einfach wirkliche Powerwomen die da stehen und ihren Job super toll machen.

00:28:55: das es in Ordnung ist zerrissen zu sein Das es in ordnung ist sich nicht immer hundertprozent Zuhause zu fühlen in jeder eigenen Rolle.

00:29:03: wir haben so viele Rollen In dem Moment.

00:29:05: also ich bin Führungskraft aber ich bin auch Kollegin Ich habe eine Vorgesetzte Ich bin auch Frau selber.

00:29:15: Ich bin Freundin, ich bin Bekannter und Nachbarin – was ich alles bin!

00:29:19: Und am Ende des Tages geht es immer darum in der jeweiligen Rolle präsent zu sein und nicht davon auszugehen dass man überall hundertprozent leisten kann und vielleicht noch hundertzwanzigundhundertdreißig.

00:29:32: Es gibt den Moment und die Zeit wo man vielleicht mehr Führungskraft ist und manchmal ist man mehr Mutter in meinem Fall.

00:29:42: Das muss ich immer die Waage halten.

00:29:43: Es muss immer ausbalanciert sein, dass man versucht eben hier und jetzt zu sein und nicht einfach alles versucht gleichzeitig zu machen mit hundert Prozent – und es wird schon alles gut gehen!

00:29:57: In dem Moment in der Rolle, in der man ist sollte man auch wirklich da sein.

00:30:01: Jeder verdient die Aufmerksamkeit im jeweiligen Moment.

00:30:05: Meine Kinder verdienen sie wenn ich bei ihnen bin und mein Arbeitgeber verdient Sie wenn ich meinem Job bin Und das glaube ich ist ganz wichtig.

00:30:16: Vielen, vielen Dank für das wunderschöne Gespräch!

00:30:20: Ich danke dir.

00:30:21: Noch eine letzte Abschlussfrage mit welcher Frau in Führung würdest du gerne mal einen Kaffee trinken gehen?

00:30:31: weltweit?

00:30:32: Weltweit?

00:30:32: okay

00:30:35: und warum?

00:30:37: Das war um.

00:30:38: mich wusste dass warum kommt auch noch?

00:30:40: Ich weiß nicht ob du Indranui kennst, die ehemalige Präsidentin von PepsiCo.

00:30:45: Sie ist eine sehr beeindruckende Führungspersönlichkeit, die es geschafft hat als Frau einen Multimillionen-Dollar Konzern zu leiten und ganz klar zu kommunizieren wie schwierig es ist, globale Führung in dem Fall unter einen Hut zu kriegen und kommuniziert das auf Riesenbühnen, wie ihre Perspektive diesbezüglich ist.

00:31:12: Und das finde ich sehr beeindruckend!

00:31:14: Da würde ich mich doch gerne mal mit ihr austauschen, wie sie das dann alles so geschafft hat.

00:31:18: Cool.

00:31:20: Lieber Karin, ich danke dir für das Gespräch, für deine Zeit.

00:31:24: Hat mich voll gefreut, dass du mir dabei bist.

00:31:26: Danke dir!

00:31:27: Wir nehmen Dank

00:31:28: bis ganz

00:31:29: bald vielleicht zum nächsten Café-Gespräch.

00:31:31: Ich danke dir vielmals, Macdalena.

00:31:32: Es war mir eine Freude!

00:31:34: Danke

00:31:34: dir, tschüss!

00:31:35: Ciao Ja, und das war's ja auch schon wieder.

00:31:40: Die aktuelle Folge von Lider Schippenlauch steht

00:31:42: Podcast

00:31:43: für Frauen in Führungspositionen!

00:31:46: Ich freue mich sehr

00:31:47: über euer

00:31:47: Feedback zu dieser Folge – und wenn euch

00:31:49: der Podcast

00:31:50: gefällt hinterlasst auch sehr gerne eine fünf

00:31:53: Berne

00:31:53: Bewertung.

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